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Mittwoch, 8. Dezember 2010

restliche Nerven (leichte Entspannung)

Ein neuer Gips wurde erstellt und das Röntgen ergab, dass keine OP nötig ist, der leicht versetzte Bruch verheilt optimal. (Jipii!) Das ist die wirklich wichtige Nachricht für heute, yeah! Danke an alle Götter dafür, dass unser Kleiner nur einen (leicht versetzten) Durchbruch hatte und keinen komplizierten Gelenkbruch und auch nicht auf den Kopf gefallen ist oder was sonst so Schlimmeres passieren kann.














Ein neuer Gips wurde erstellt, weil der alte an zwei Stellen gebrochen war, und das trotz nachträglicher Verstärkung am Tag nach dem Bruch. Da war der Gips auch schon gebrochen, quasi über Nacht. Gar nicht so leicht, einen strammen 6+jährigen ruhig zu halten. 'Hampel nicht so 'rum, gleich liegst Du da! -Rumms- 'Na prima, was habe ich gerade gesagt?' 'Mama, das habe ich gar nicht gehört!'
Den alten Gips will er sich als Andenken an die Wand hängen:















Die Waldorfschule hat geschrieben und bedankt sich für die Anmeldung für das Schuljahr 2011/2012.

???

Angemeldet wurde unser Kleiner von uns für das LAUFENDE Schuljahr 2010/2011, siehe vorheriger Post. Haben die unsere sorgfältig formulierte Begründung, warum wir JETZT Hilfe brauchen, überhaupt gelesen? Morgen werde ich dort anrufen.

Erste Hilfe jetzt: Brombeereis und Winzersekt!














Und ich muß sagen, Brombeereis (halb Brombeersaft, halb Sahne, 2-3 Eigelb und Ahornsirup oder ZuckerHonigWasauchimmer) mit Sahne und Amarenakirschen bringt mich wenigstens ins Bett, wenn ich auch z.Z. jede Nacht zwischen 2.00 und 4.00 Uhr aufwache mit dem Gefühl, es sei gleich Highnoon und ich sei um 11.45 aufgewacht.

Mittwoch, 28. Juli 2010

Wenn es hier schon so aussieht,...














...dann können wir auch Kekse backen. ;)
Nein, uns ist nicht nach Weihnachten. Ich würde 10 Sommermonate im Jahr begrüßen, dann 2 Monate knackig kalt mit Schnee und klarer Luft, Regen ansonsten immer des Nachts, wenn wir schlafen, bitte. Wo ist das so? Gibt es das? Ein Tipp und wir sind hingezogen!
Nein, wie letztes Jahr auch schon waren wir wieder auf dem Jakobsmarkt in Remagen und haben uns diesmal schöne Ausstecher geholt. Die lassen wir natürlich nicht bis Weihnachten liegen, Kekse schmecken immer. Morgen wird ein Abschied 'gefeiert', und da bringt der Kleine die Kekse als Ausstand mit.
Sie hier schafft schnell die Grundlage:


















Die Armada der Zuckergußbepinselten:














Einige Exemplare, vom Sohn höchstselbst fotografiert:












































Nicht meine Wahl, aber der absolute Favorit unseres Sprosses:














Es scheint sich bei Piraten um die Pippi Langstrumpf der Jungs zu handeln.

Sonntag, 25. Juli 2010

Gelee: Holunderblüten in frischem Orangensaft

Es gab zwar schon genug Rezepte für Holunderblütengelee diesen Sommer, aber dieser Gelee ist so lecker, dass ich das Rezept jetzt auch noch posten möchte. Allerdings hatte ich das schon letzten Monat vor, als ich das Gelee gemacht habe, daher ist das jetzt ein Nachhol-Post ;)














Mit Hilfe dieser Maschine hat man ohne im Handumdrehen genug frischgepressten Orangensaft:


















Eine ganze Kiste, damit auch noch genug zum Wegtrinken für uns drei Genießer übrig ist.














Den Saft und die abgeriebene Schale einer Bio-Zitrone dazugeben,...


















...die duftenden Blüten...














...mit den Stielen nach oben in ein Gefäß schichten. Je dichter geschichtet, umso intensiver der Geschmack - ruhig ein bisschen drücken!














Dann mit dem Orangensaft + Zitronensaft mit geriebener Schale auffüllen, bis die Blüten bedeckt sind und die Stiele noch herausschauen.
Das Ganze lasse ich bei Zimmertemperatur über Nacht ziehen. Am nächsten Tag wird die Flüssigkeit abgegossen sowie erst durch ein Küchensieb und dann noch durch einen Papier-Teefilter geschickt.

Noch riecht es nicht so lecker, wie es schmecken wird - der typische Holunderblütengeschmack entwickelt sich erst beim Kochen:














Ab in die Gläser und fertig.

Samstag, 16. Januar 2010

Muscheln


















Muscheln mag ich, aber den Sud, in dem sie serviert werden, finde ich meistens zu einfallslos. Nun habe ich es zum erstenmal selbst versucht und der Sud war so lecker, dass wir ihn wie Suppe gelöffelt haben, bis wirklich nichts mehr in uns hineinpasste.

Ich habe kein Rezept gefunden, dass mir zusagte, deshalb habe ich teilweise Zutaten gewählt, die ich bei meiner thailändischen Suppe so mag. Nächstes Mal nehme ich auch die Kokosmilch dazu, das hatte ich mich dieses Mal noch nicht getraut.

Quarantäne - leben sie noch?

















Vergessen habe ich leider, die Zwiebeln zu fotografieren, die auf einem Teller mit dem Ingwer und den Zitronenschalen lagen. Die Zwiebeln werden in Ghee (Butterreinfett) oder Butter angebraten, dann werden die Schalen einer halben (bei uns immer Herrn Albrechts Bio-) Zitrone und ein kirschgroßes Stück Ingwer - in Scheiben geschnitten - kurz (1 Minute, damit die Aromen nicht verbrennen, sich aber mit dem Fett verbinden) mitgebraten, und dann löscht man mit so viel heißem Wasser ab, dass die Muscheln nachher davon bedeckt sind (jahaaa, aber nur bedeckt, keinesfalls mehr Wasser, damit der Sud nicht verwässert! [Geschmacksgeiz])

Dann gibt man ein Lorbeerblatt, etwas auch nicht fotografierte (weil Impulsentscheidung, aber gute) Muskatnuss sowie Pfeffer und Salz dazu (ein Teelöffel jeweils bei uns)...

















...und einen halben Tiefkühlbeutel Suppengemüse.






















Das Ganze lasse ich 10 Minuten durchkochen und gebe dann den Saft einer Zitrone...

















...und 100 ml (oder was gerade übrig ist) Weißwein dazu.

















Das Ganze wird wieder zum Kochen gebracht und dann gibt man die Muscheln ins kochende Wasser. Auch diese werden zum Kochen gebracht und kochen 5-8 Minuten lang bei mittlerer bis hoher Hitze. Nach dem Kochen wird der ebenfalls vorher nicht fotografierte frische Koriander beigegeben.

















Dazu gibt es Baguette, Schwarzbrot (oder das jeweilige Lieblingsbrot oder alles zusammen) und Butter.

















Zutaten:
2 kg Muscheln für 2 Personen, soviel heißes Wasser, dass sie bedeckt sind
4 Zwiebeln
1 Bio-Zitrone (wg. Schale)
1 kirschgroßes Stück Ingwer
Salz, Pfeffer, Muskat, 1 Lorbeerblatt, frischen Koriander
einen halben Beutel Tiefkühl-Suppengemüse
100 ml Wein
Brot, Butter

Wissenswertes aus der Rezeptewiki:
Worauf muss man bei Muscheln achten?
Miesmuscheln säubern
Muschel-Rezepte

Beim Erstellen dieses Posts läuft mir das Wasser im Mund zusammen - nächste Woche gibt es wieder Muscheln!

Donnerstag, 5. November 2009

Ich erlaube mir

Dieses Bild ist schief.


















Gerade habe ich die Bilder durchgesehen für einen neuen Post. Erst habe ich mich über die grobe Körnung bei Digitalbildern gewundert, dann hatte ich alle Fotos durchgesehen und kein einziges für tauglich befunden. Die penible (ängstliche, weil vielleicht kaputt) Untersuchung der Kamera ergab, dass der Focus-Schalter von 'Automatic' zu 'Manuell' gerutscht ist (Erleichterung). Somit hätte ich nur die Bildschärfe händig regulieren müssen. Meine erste Kamera habe ich mit 8 Jahren bekommen und dann gab es noch ganz lange keinen Autofocus, aber sobald man Autofocus hat, verlernt man innerhalb von 2 Minuten das Scharfstellen. Man hat gelernt, sich auf die Technik zu verlassen und hat verlernt, auf seine Sinne zu hören. Ich erinnere mich nämlich, dass ich mich während des Fotografierens über die Bilder im Display gewundert habe. War lästig, deshalb habe ich mich nicht weiter damit abgegeben. Oh Mann.

Das ist wie mit dem Rufnummernspeicher im Telefon. Jede Menge Telefonnummern aus der Zeit vor meiner ersten 'Rufnummernspeicher'-Funktion habe ich bis heute im Gedächtnis behalten, alle möglichen danach erworbenen Rufnummern könnte ich selbst unter Folter nicht wiedergeben.

Naja, ich mache jetzt trotzdem mal diesen Schlampenpost hier, weil ich das lustig finde. Und lecker. Eigentlich poste ich solche Leckersachen auch immer bei den Schnabulierern, aber dann lieber mit scharfen Bildern und Mengenangaben, die habe ich hier aber auch vergessen. (Ich komme zur Zeit auch morgens kaum aus dem Bett, ich glaube, das hat alles zusammen mit den 2 Wochen Urlaub zu tun. Da konnten wir ausschlafen (wir sind alle Langschläfer), ich habe kaum Fotos gemacht (zu mühsam, die Kamera aus dem Rucksack zu heben) und offensichtlich jegliche Disziplin und Umsicht verloren. Wir wollten auch alle noch nicht nach Hause, mußten aber leider.)

Für die Schnabulierer werde ich das Ganze also hoffentlich halbwegs zeitnah wiederholen, zur hellen Freude meines Mannes, von dem ich während des Verzehrs nur 'hmmm', 'aaaah', 'guuut' und so etwas hörte.

ALSO hier ein Fastrezept für Rindfleischsalat mit unscharfen Bildern und ohne Mengenangaben (eine Frechheit, oder nicht? Ich muß dauernd lachen):

Das Dressing mixe ich zu gleichen Teilen aus Kefir und M.rac.l Wh.p. Dazu etwas weißen Balsamicoessig (hatte ich nicht mehr und habe schwarzen Balsamico genommen, deshalb sieht der Rindfleischsalat so schmutzig aus [Disziplin und Umsicht, sage ich nur]), Pfeffer, Salz. Mengen improvisieren.

Dazu benötigt man Rindfleisch (hier: Tupperdose, 600 ml),














Pinienkerne (hier: eine Packung vom Discounter des Herrn Albrecht)...














...bitte ohne Fett in der Pfanne rösten.














Ein Stück Sellerieknolle (hier: Aus dem Suppengrünpack)...














...schön kleinschneiden.














Unser kleiner Schatz hilft natürlich mit.














Er verrührt nach und nach: Dressing, Rindfleisch, eine Dose Ananas (abgetropft), eine Dose Erbsen (abgetropft), Sellerie, Pinienkerne, Petersilie. Das sieht dann so aus:














Feldsalat (pro Teller ein Viertel der Packung der o.a. Firma, wobei wir beim südlichen Bruder kaufen) gewaschen und geschleudert...














...darauf den Rindfleischsalat (wir beide hatten jeder 2 Teller)...














...dazu diese Brötchen von der Firma Pf.nnig.














Wie gesagt, wirklich lecker. Auch wenn ich zur Zeit wenig auf die Reihe kriege, das Essen schmeckt. Wir werden überleben.

Übrigens habe ich in meinem grenzenlosen Ehrgeiz auch schon einmal frische Ananas genommen. Die ist ja noch gesünder wegen der Enzyme. Besagte Enzyme schmecken aber zusammen mit Milchprodukten ganz bitter, wenn sie nicht vorher durch Kochen vernichtet wurden. Leider habe ich das bei meinem ersten Essen für die Schwiegereltern lernen müssen.

Samstag, 12. September 2009

Hausmannskost schnell und einfach - und lecker!

Wieder ein schöner Tag...














...unser Schatz bastelt lieb vor sich hin...














...da kann ich in Ruhe etwas Leckeres zaubern...














...Möhren mit viel frischer Petersilie...














...mit Kartoffelpüree...














...dazu Bratwurstschnecken...














...also von uns kann hier keiner widerstehen!














Möhren und Kartoffeln kochen jeweils 20 Minuten. Die Möhren werden erst in Butterreinfett angebraten, mit wenig Wasser abgelöscht, Salz und Pfeffer nach Geschmack; die Petersilie erst zum Schluß dazu, wenn das Ganze nicht mehr erhitzt wird. Das Kochwasser bleibt bei den Möhren (Geschmack und Vitamine), daher muss man sie im Auge behalten und, wenn nötig, kleine Mengen Wasser zugeben, die Möhren sollen ja nicht wegschwimmen nachher auf dem Teller. So muß man auch nicht andicken.

Das Kartoffelpüree mache ich auch mit Butterreinfett und manchmal etwas Sahne, dazu Pfeffer, Salz und Muskat.

Die Bratwurstschnecken von jeder Seite 5 Minuten braten bei mittlerer Hitze, dann bleiben sie saftig.

Butterreinfett (Ghee, geklärte Butter) mache ich immer selbst. Wir verwenden keine ungeklärte Butter, da unser Kleiner keine Kuhmilch (Eiweiß und Milchzucker) verträgt. Außerdem schmeckt geklärte Butter sehr viel besser! Mehrere Päckchen Butter werden so lange auf kleiner Flamme (sonst wird sie braun und nicht goldgelb) geköchelt, bis das Eiweiß sich komplett zu kleinen Knübbelchen zusammengerottet hat und die Butter ganz klar und golden ist, das kann locker 2 Stunden dauern. Das Ganze wird dann durch ein Teesieb in eine Kanne gegeben, mit der man kleckerfrei gießen kann. Damit werden kleine Behälter durch einen Papierteefilter gefüllt und dürfen über Nacht fest werden. Im Tiefkühlschrank hält das Ganze eine Ewigkeit. Wenn ich mal wieder neues Ghee mache, fotografiere ich die einzelnen Schritte und stelle das Ganze hier und bei den Schnabulierern ein.

Dienstag, 8. September 2009

Glück gehabt















Auch heute war es wieder sommerlich schön, und die hier sagen, morgen soll das auch noch mal fast so sein. Bitte gerne noch länger weiter so!

Immer nur alleine vor sich hinköcheln kann langweilig werden und nicht immer fällt mir etwas Leckeres zu Kochen ein. Da trifft es sich gut, dass die Schnabulierer

Schnabulierer (Logo: Eigentum der Schnabulierer)

mich zu sich geholt haben. Da bediene ich mich ungeniert an den Rezepten in der 'Küchenkladde' und schreibe meine auch gleich hinein. Das wird ein Fest!

So, jetzt werden die Akkus meiner Kamera geladen und Platz auf dem Speicherchip geschaffen, denn morgen läuft Annettes Aktion 9.9.9!

Montag, 7. September 2009

Zwiebelkuchen...

...gab es am gestrigen herbstlichen Abend.


















Heute ist es ja zum Glück wieder sommerlich (juchu):














Zwiebelkuchen ist nicht schwer, ein bisschen Vorbereitung (Taschentücher bereithalten)...














...die Hauptzutat...


















...lecker anbraten, dann Schinkenwürfel anbraten...














...dies mit Eiern, saurer Sahne und Gewürzen mischen, alles auf den Teigboden geben und ab in den Ofen.














Für die Springform nehme ich immer 2 Drittel der im Rezept angegebenen Menge, denn die ist für ein ganzes Blech gedacht:

Zutaten für den Teig:
300 g Mehl
1 Würfel Hefe
1/8 l lauwarme Milch
80 g Butter
1 Teelöffel Salz
Ich gebe immer alles in den Brotbackautomaten (ja, faul, ihiii).

Zutaten für den Belag:
1,5 - 2 kg Zwiebeln
100 g magere Schinkenspeckwürfel (kein Salz mehr zusätzlich!)
1/4 l saure Sahne
4 große Eier
1 Esslöffel Kümmel
1/2 Teelöffel Kreuzkümmel
1/2 Teelöffel Pfeffer

Wenn ich einen 200-ml-Becher saure Sahne da habe, kommt der eben hinein und ein Ei weniger, dann stimmt die Konsistenz wieder. Salz gebe ich nicht mehr hinzu, denn der Schinkenspeck reicht völlig aus zum Salzen.

Den Ofen vorheizen auf 200 Grad (oder 175 Grad beim Heißluftofen) und den Zwiebelkuchen 25 - 30 Minuten backen.