Posts mit dem Label dies und das werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label dies und das werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Donnerstag, 18. August 2011

Wetterbericht

Von rechts (Norden) kommt die Gewitterfront...














...31 Grad hatten wir heute, schön!














Mal schauen, ob wir noch weitere Blitzeinschläge finden... ;)
Das Wochenende soll schön werden, ich freue mich darauf.

Mittwoch, 17. August 2011

Blitzeinschlag?

Was hat den Mann geritten, hier herumzubohren? Macht einfach was kaputt, ist doch sonst nicht seine Art. Oder hat er etwa den Kleinen mit der Bohrmaschine spielen lassen? Gefährlich! Geht doch nicht! Seit Tagen vergesse ich, ihn zu fragen. Aber heute habe ich daran gedacht.














Zur Rede gestellt informiert der Gute mich, dass er sich auch schon gefragt habe, was da passiert sei.














Das sei gar kein Bohrloch, sagt der Mann und er muss es ja wissen, schließlich fabriziert er reichlich davon. Zu unregelmäßig die Form und zu untypisch die Spuren.
Ist doch bestimmt abgeplatzt, der Stein, sage ich. Auch dann, beharrt der Mann, untypisch. Kein Bohrloch. Wir versuchen uns vorzustellen, wer hier was womit gemacht hat. Uns fällt einfach kein passendes Szenario ein. Den Kindern schon: Es war ein Tornado.

Wir fangen an herumzuspielen.














Das Nichtbohrloch ist mit einem schwarzen Pulver gefüllt, wie Asche oder Ruß, also Feuer war auch da. Und um das Loch herum ist Rost zu sehen. Selbst meine rege Phantasie kann auf Anhieb keinen schlüssigen Ablauf liefern.














Ob das ein Blitz war?














Vielleicht ist es ein Fulgurit? Das ist eine Röhre, die entsteht, wenn ein Blitz in den Boden einschlägt und ihn schmilzt, etwa 2 cm breit und mehrere Meter lang.

Eigentlich haben wir hier sowieso mehr zu tun, als wir schaffen können - aber hält uns das davon ab, die Einfahrt aufzubrechen?

Ich hoffe es.

Aber ein einziger kleiner Stein? Nur um mal zu schauen, wie es darunter aussieht. Dann direkt wieder reintun. Das geht doch ganz schnell, oder?

Samstag, 13. August 2011

Steinzeit IV

Mal wieder ein Lebenszeichen.



















Einschulung erfolgt, Ferien leider vorbei.














Seine neuen Lehrerinnen scheinen ein Glücksgriff zu sein, aber warten wir ab.


In den Ferien haben wir den Kölner Zoo besucht...















...beim Kinderfest mitgefeiert und einen Ballon mit Karte steigen lassen...



















...angefangen, ein Spielhaus für den Kleinen zu bauen, der natürlich mitmacht...















...und natürlich geschwommen. Hier das Teich-Vorher-Bild:















...und das Teich-Nachher-Bild:














An den paar heißen Tagen sind sie manchmal gar nicht aus dem Wasser gekommen, außer zum Eisessen. Die vielen nicht so heißen Tage sind sie auch immer wieder in den Teich gehüpft, aber natürlich nicht so lange. Zur Zeit ist es einfach zu ungemütlich, leider.


Ich bin froh, dass wir den Garten haben machen lassen. Ich hatte diesen Sommer noch nicht mal Lust, in Urlaub zu fahren, weil ich mich zur Zeit hier zuhause am wohlsten fühle.















So siehts aus, wenn man auf der Terrasse liegt und zuschaut, wie die Sonne untergeht:















Nach einigem Tralala habe ich es natürlich doch geschafft, meinen Computer neu aufzusetzen, nur um dann wieder vor dem selben Problem (völliger Stillstand) zu stehen, sobald Daten angefasst werden. Vielleicht der Controller, was auch immer, definitiv kein Softwareproblem. Ich habe den Computer nun eingeschickt, hab' ja noch Garantie. Das Ende der Steinzeit hier ist also abzusehen. Dann habe ich auch wieder mehr Lust zu bloggen, wenn ich nicht immer Computerzeit erfragen muß ;).

(Hat leider nix genützt:)















Die Sonnenuntergangsbilder sind von Donnerstag, heute ist hier alles grau in grau.















Mann und Kind sind hierhin gefahren. Da regnet es zwar immer wieder, aber sie fühlen sich wohl, mit Freunden und anderen Kindern zusammen. Ein 5-Sterne-Campingplatz, hui hui.
All das konnte mich nicht locken, Camping bei Regen ist so gar nicht mein Ding.

Sonntag, 22. Mai 2011

Was noch fehlte:

Darmgrippe. Mit viertelstündlichem Erbrechen beim Kleinen bis 3.00 Uhr morgens, trotz Vomex A. Armer kleiner Kerl. Das war aber schon Freitagnacht. Ich habe mir gestern beim ersten Unwohlsein auch direkt eine Vomex A eingepfiffen. Ich bin wieder gut, Mann ist drumrum gekommen und was mit dem Kleinen ist, sehen wir, wenn er wach wird. Gestern hat er bis Mittags geschlafen, kein Wunder.

Dabei hatte ich mich Donnerstags gefreut, als er einen Zettel mitbrachte, in dem die Schule ihre Schließung für den Freitag bekannt gab wegen zu vielen Magen-Darm-Fällen. In Absprache mit dem Gesundheitsamt.

Toll, dachte ich, machen wir Freitag was Schönes zusammen. Das nennt man Optimismus, glaube ich. Don´t worry, be happy. Uns trifft es nicht. Bis die Realität dann an die Tür wummert.

Mittwoch, 30. März 2011

Wolfgang Niedecken wird 60 Jahre alt

Der Gute, hoffentlich schafft er nochmal so viel.

Er wird sechZIG - ich war sechZEHN, als ich ihn zum ersten Mal live gesehen habe. In Köln in der Szenekneipe 'Exil' war das, Jahreswende 1979/1980, für 2 Mark Eintritt. Die hatte ich nicht als minderjähriger Runaway, mein damaliger frisch gefundener 19jähriger erster Freund hatte mich freigehalten. 2 Mark von seinem BaFöG für mich, und auch die Getränke. Ansonsten haben wir von Luft und Liebe gelebt.

Und Niedecken fanden wir unerwartet gut. Eigentlich wollten wir nur zur Jahreswende bei Fritz im 'Exil' einen draufmachen und nun mussten wir (12 Leute unter 20) für jeden noch 2 Mark lockermachen, da haben wir natürlich gemault. Aber dann war es doch richtig gut und schade, dass es so schnell vorbei war. Damals war Wolfgang Niedecken ganz allein mit seiner Gitarre genauso authentisch und gehaltvoll wie später BAP. BAP = Niedecken.

Herzlichen Glückwunsch zum Geburtstag, Wolfgang Niedecken! Schön, dass es Dich gibt.

Donnerstag, 17. Februar 2011

Schule und anderes

Nicht, dass ich nicht bloggen möchte, und wir essen auch weiterhin Leckeres (Rezept folgt)...














...aber es ist einfach viel zu tun. Auch wenn ich kompetente Hilfe habe...



















...diese steht nicht mir allein zur Verfügung. ;)



















Der Kleine ist ganz wild aufs Helfen, überall muss er mitmachen und nachher ist er stolz auf das Ergebnis. Herrlich! Und inzwischen ist er wirklich schon eine Hilfe, z.B. bei Hausarbeiten. Bei unseren Bauarbeiten verlangsamt er den Ablauf natürlich ein wenig, weil man schon noch aufpassen muss auf ihn. Aber es lohnt sich, das in Kauf zu nehmen, denn erstens ist er dermassen stolz, wenn etwas fertig ist und zweitens lernt er ja dabei auch etwas.

Auch eine Beschäftigung: Die Schule.
Einige haben nachgefragt, wie es denn nun weitergeht mit der Schule - danke für Euer Interesse, es hat gut getan.

Nun, natürlich haben wir es nicht geschafft, unseren Kleinen in einem laufenden 1. Schuljahr unterzubringen. Bis die Bürokratie uns überhaupt wahrgenommen hat, war es so spät (bereits im 2. Schulhalbjahr), dass ich dem Kleinen einen Wechsel selber nicht mehr zumuten wollte.

Ich hatte ihn dann den Rest vom letzten Halbjahr einfach Zuhause behalten, um diese angespannte Situation aufzulösen. Da sein rechter Arm gebrochen war, gab es damit keine Schwierigkeiten. Die Hälfte der Zeit fuhr eh kein Schulbus auf unsere Westerwaldhöhen wegen Eisglätte und Schnee, und die andere Hälfte war es auch noch ganz schön glatt, da war es ein netter Nebeneffekt, den Kleinen sicher hier zu haben. Zumal rutschige Wege mit Gipsarm kombiniert nicht ideal sind.

Wir haben Buchstaben und Zahlen geübt, weil er selber total heiss darauf war, das hat sogar richtig Spass gemacht. Dann kamen Ferien, Weihnachten, Silvester und Urlaub und dann begann das 2. Vorschulhalbjahr.

Das ist bisher halbwegs entspannt, da sie dort mit Buchstaben und Zahlen und Rechnen angefangen haben, und da ist der Kleine voll dabei. Aber so richtig warm werden wir nicht mit dieser Lehrerin, die er dort hat und die auch Konrektorin ist. Jedes Gespräch mit dieser Frau ist eine Einbahnstrasse. Entweder nehmen wir ihr Evangelium an oder -. Es gibt kein Oder. Friss oder stirb ist die Devise. Keins von beiden ist eine Option für mich.

Also nutzen wir das Gute und gehen auf die negativen Seiten momentan nicht weiter ein, denn es ist noch nicht klar, wie es weitergeht und ob wir uns überhaupt damit auseinandersetzen müssen.

Was wir machen:

1. Den Kleinen in einem unabhängigen* Institut testen lassen. Dort wird auch auf Begabungen und Stärken des Kindes eingegangen und die sollten jetzt mal wirklich in den Fokus rücken. Denn inzwischen erhalte ich Rückmeldungen wie: "Ich konnte zum ersten Mal alles verstehen, was er gesagt hat!"
Aber es werden auch Aufmerksamkeit, Sprache und Entwicklung getestet. Das müssen wir selbst bezahlen, macht aber nix. Die Summe hält sich zudem in Grenzen, wir hätten auch mehr gegeben. (Das sind schon Idealisten, diese Leute, die sich um Gesundheit und Entwicklung von Kindern kümmern. Reich werden die nicht. Aber hoffentlich glücklich mit ihrer Arbeit. Wenn man sieht, was ein großer flacher Fernseher kostet im Vergleich zu so einer Untersuchung...)

*(Diese Ärztinnen im Gesundheitsamt kamen mir ziemlich suspekt vor. Eher bürokratisch als wach und einem Kind gegenüber aufgeschlossen. Wirklich beratend war der Termin nicht. Mein persönlicher Eindruck vom Handeln der Ärztin: 'Einmal auf der Sprachschiene, immer auf der Sprachschiene. Alles andere wäre ein Wagnis und damit unbequem. Auf der Sprachschiene fahren wir sicher, denn da sind wir verlässlich eingefahren. Sicher ist gut, Wagnis und Selberdenken ist schlecht. Da komme ich nachher noch selbst in die Verantwortung.')

2. Die reguläre Grundschule hatte schon letztes Jahr gesagt, dass wir den Kleinen gerne vor den Sommerferien vorbeibringen können, damit sie sich noch einmal ein Bild von ihm machen können, und dann könnte ich ihn auch noch dort anmelden (damals wollte ich mich nicht festlegen, aber sie hatten ihn für das Schuljahr 2011/12 schon dort gesehen). Diese Option werde ich natürlich wahrnehmen.

3. Bei der Waldorfschule ist er z.Z. angemeldet, aber ob sie ihn annehmen, erfahren wir erst im April. Und ich bin mir auch noch nicht hundertprozentig sicher, ob er dort hingehört. Hat jemand Erfahrung mit der Waldorfschule oder kennt jemanden, der dort war?

Fazit: Bis Ende April behalten wir uns die Entscheidung vor, welche Schule er nach den Sommerferien besuchen wird, so sehr auch die Vorschule auf eine Entscheidung drängt.
Erst warten wir die Tests ab und hören, ob sein Sprachproblem überhaupt noch vorrangig ist (ich denke nicht). Und ob die Waldorfschule überhaupt einen Platz für ihn hat. Und dann entscheiden wir hoffentlich richtig.

Ich habe nun auch zwei 'Sitzungen' (nur ich sitze als Zuschauerin, ansonsten geht da die Post ab) in seiner Psychomotorikgruppe besucht. So wie er sich dort gibt, so kennen wir ihn auch. Zwar gab es dort Seiten an ihm zu sehen, die ich nicht kannte, aber allesamt positiv. Es war schön zu sehen, welche Fortschritte er dort gemacht hat und wie er sich in einer Gruppe gibt, in der er ohne uns klarkommt. Und wie er dort angenommen wird.

Und nun möchte ich mir das mal einen Tag lang in der Schule anschauen. Ich bin gespannt.

Dienstag, 11. Januar 2011

Was der Schnee freigibt...

...kommt direkt ins Beet. Ein Dutzend winterfeste Stiefmütterchen hatte ich letztes Jahr aufs Beet gestellt mit dem üblichen Vorsatz, das Einpflanzen direkt zu erledigen, dann kam DER SCHNEE. Das war wann? Wann kam DER SCHNEE? November? Dezember, Oktober? Egal, heute wurden sie wieder freigelegt wie Ötzi dazumal. Sie haben es gut überstanden und besitzen sogar Blütenknospen. Da hier heute zum ersten Mal Regen, Schnee und Frost gemeinsam ausfielen, sind sie nun endlich in der Erde.

Samstag, 18. Dezember 2010

Die andere Seite

Diesen Ausblick kennt Ihr ja schon...














... nun begeben wir uns auf diesen Hügel, von dort aus zeige ich Euch die andere Seite des Wiedtals - unser Dorf. Die markierte Stelle ist das Ziel, dort suchen wir uns einen Weihnachtsbaum aus. Spät diesmal, wir haben es andauernd verschoben.

Da, könnt Ihr die Schonung erkennen?














Hier sind wir schon unten im Tal auf dem Weg zur Brücke über die Wied. Unser Kleiner läßt sich gern von Papa mit dem Schlitten ziehen.














Ein wirklich schöner Tag.














Der Hügel ist erklommen, gleich verschwindet die Sonne.














Alles voller Bäume hier...














...und das ist unser Dorf:














Bis Montag, Weihnachtsbaum, dann gibts ein Wiedersehen!














Nach Kaffee und Kuchen (und Glühwein) bringe ich noch meine Erwerbungen von Frau ... äh ... Mutti an ihren Bestimmungsort...














...schnell noch schauen, was die Auktion macht...
Auktion

...und jetzt ab in die Falle mit einem guten Buch. Kennt jemand eine Buchtauschbörse im Internet? Bei Tauschticket kostet es jetzt Geld, wenn man Bücher tauschen möchte, daher schaue ich mich nach einer anderen Tauschbörse um.

Donnerstag, 9. Dezember 2010

wieder besser















So langsam geht's wieder. Tja, so ein Brombeereis, das wirkt.

In der Waldorfschule habe ich auch angerufen, im Sekretariat wurde anscheinend nicht genau hingeschaut, unser Aufnahmeantrag kam einfach mit zu den anderen für das nächste Schuljahr. Nun aber solle alles richtig laufen. Ich glaube, nächste Woche rufe ich besser noch mal an.

Jetzt wieder Weihnachtsvorbereitungen und noch ein Brombeereis.

Dienstag, 7. Dezember 2010

restliche Nerven (Minderbestand)

Ich packe mir jetzt meine verbliebenen Nerven, lege sie ins Bett und lese ihnen ein gutes Buch vor. Von Henning Mankell z.B., mit Kommissar Wallander, da geht es immer allen möglichen Leuten noch viel, viel schlechter als mir. Und das auf spannende Art und Weise.

Wenn's mit den Kindern nicht stimmt, ist alles nix. Unser Junge (6 Jahre 8 Monate) wurde für ein Jahr vom Schulunterricht zurückgestellt und besucht z.Z. einen Sprachförderschulkindergarten. Vor über einem Jahr, als wir diese Entscheidung treffen mußten, schien es die richtige zu sein. Damals war sie es wohl auch. Wir dachten, wenn er dieses zusätzliche Jahr braucht, dann soll er es haben.

Nun funktioniert das aber nicht. Er macht nicht mehr mit, er wird zum Außenseiter, er wird zum Störer, sagt die Lehrerin. Sie sei mit ihren Anforderungen nun schon so weit heruntergegangen, tiefer ginge es nicht, und es werde immer schlimmer. (Falscher Ansatz vielleicht, hm? Wird es anders herum denn besser? Nicht probiert? Warum nicht?)

Kein Wunder, sagt der Leiter des Therapiezentrums, in das unser Junge zur Psychomotorik geht. Der Junge sei unterfordert und schiebe allmählich Frust; er wollte Lesen und Schreiben lernen und landet wieder im Kindergarten.
Psychomotorik findet in der Gruppe statt und da sei unser Junge einer der Beliebtesten, kein Außenseiter. Er nehme ziemlich jedes Angebot zu Zusammenarbeit, Problemlösung und Interaktion gerne an, nicht mitmachen sei einfach keine Option für ihn.

Absolut gegensätzliches Feedback also. Die Schule beschreibt hier ein Verhalten, dass mir so noch nicht wiedergegeben wurde, weder über die Jahre im Kindergarten noch woanders. Ich kenne mein Sohn auch nicht so. Der Leiter des Therapiezentrums liegt dagegen voll in der Spur, ohne das zu wissen. 'Ist es nicht öfter so, dass sich die Kinder in der Schule dann völlig anders verhalten?' fragte mich die Lehrerin. Keine Ahnung, woher soll ich das wissen? Und WENN das denn öfter so ist? Hat es dann nicht trotzdem einen Grund? Welchen auch immer?

Der Leiter ist Psychologe und mehr und arbeitet nach einem ganzheitlichen Ansatz. Er hat unseren Jungen getestet und sieht ihn nicht in der Vorschule. Er macht auch die Psychomotorik mit ihm und kennt ihn nach über einem Jahr gut und kann ihn einschätzen.

Es hieß in der Schule, man probiert es erstmal 6 Wochen in der Vorschulklasse und schaut dann noch einmal. Das habe ich so geglaubt, und nun stellt sich heraus, dass wir gar kein weiteres Mitspracherecht mehr haben, da wir die Zurückstellung unterschrieben haben, von 6 Wochen Probezeit steht da nichts drin. War nur so 'ne freiwillige Schulsache. Die sie so aber nun nicht machen könnten. Denn das sei alles im August verschärft worden vom Gesetzgeber. Und sie wollten auch nicht.

Aber seit der Entscheidung vor über einem Jahr hat unser Junge durch das Therapiezentrum und durch die Klinik am Werscherberg (hier und hier) eine enorme Weiterentwicklung hingelegt, der wir Trantüten (ich und mein Mann, wir hätten es sehen müssen) nicht Rechnung getragen haben. Die Schule sowieso nicht.

Tja, wir hätten das Ganze mal besser überprüfen lassen kurz vor Schulanfang im August. Das ist mir aber gar nicht eingefallen. Ein echtes Versäumnis meinerseits. Ich hätte den blöden Wisch gar nicht unterschreiben sollen. Man hätte ihn ja immer noch in die Vorschulklasse gehen lassen können, wenn es in der 1. Klasse nicht geklappt hätte. Hätte Könnte Sollte.

Ich hatte offen angesprochen, dass ich einen Test in Sachen Schulreife an einem unabhängigen Institut machen möchte, um eine zweite Meinung zu bekommen. Die Antwort der Lehrerin war: 'Ist das die da mit den Hochbegabten?' Na, also bitte. Wir werden zu einer Heilpädagogin gehen. Nix Hochbegabte.
Es geht um die 1. Klasse. Der Junge ist 6 Jahre 8 Monate alt. Es geht um die 1. Klasse, nicht um die 2. oder 3. Klasse. Schon klar, wie wir hier gesehen werden: Die wollen ihr Kind unbedingt zum 'Hochbegabten' machen. (Habe ich weder gesagt noch überhaupt GEDACHT. Es geht um die 1. Klasse für ein Kind von fast 7 Jahren, hallo? Wieso muß ich mir so etwas anhören?) Und schon steckt man in der Schublade 'ehrgeizige Eltern, die ihr Kind zur eigenen Befriedigung antreiben'. Dabei hatte die Schule UNS angerufen und gesagt, so wie es ist, funktioniert es nicht.

Manchmal denke ich, ich sollte einfach sagen: 'Und was gedenken sie zu tun, damit es funktioniert? Wie werden Sie unser Kind motivieren?'
Im Kindergarten habe ich mehr Engagement erfahren.
Ich rufe die Lehrerin ja auch nicht an, wenn unser Sohn nicht ins Bett will, oder?

Ja, und nun?

Wir hatten seine Lehrerin (Konrektorin der Schule) im Elterngespräch nachdrücklich gebeten, ihn doch probeweise für 2 Wochen in die 1. Klasse zu lassen. Mit Offenlassen sämtlicher Hintertürchen hat sie sich dazu bereiterklärt, 'mit Bauchschmerzen und auf Elternwunsch'.

Und was passiert? Am 4. Tag bricht sich unser Junge auf dem Schulhof den Arm, als er paar Schritte rückwärts geht, über eine 10 cm hohe Beeteinfassung stolpert und sich irgendwie falsch aufstützt, natürlich mit dem rechten Arm als Rechtshänder.

(Übrigens hat er sich den Arm auch noch an meinem Geburtstag gebrochen, den wir dann im Krankenhaus verbracht haben bis abends. Als ob es nicht auch so schon reichte. Das darf doch einfach alles nicht wahr sein, oder?)

Jetzt ist er wieder in den Schulkindergarten gestuft worden, da er ja nicht mitschreiben etc. kann, der Versuch also keine Ergebnisse bringen wird.

Nennt mich Hiob, dazu fällt mir jetzt auch nicht mehr viel ein. Jedenfalls nicht zu dieser Schule.

Ich frage mich natürlich: Bin ich zu stur? Aber ich habe ja zwei unabhängige gegensätzliche Meinungen (zusätzlich zu meiner), und wo es nun einmal NICHT klappt, das ist die Schule. Und wen auch immer ich frage in meinem Freundeskreis, immer wieder höre ich Resignation, wenn es um die Lehrermeinung geht. 'NUR DIE [Lehrer] haben IMMER in ALLEM Recht!' sagte eine langjährige Freundin zu mir, deren Tochter auch nicht so glatt durch die Raster läuft. Da höre ich schon eine Menge Frust und Resignation heraus.

Inzwischen bin ich von diesem ganzen Schulsystem schon dermaßen bedient, dass es eigentlich kaum noch in Frage kommt. Vor dieser Sprachschulenrückstellungsgeschichte hatte ich die Waldorfschule im Fokus. Dann dachte ich, dass die verzögerte Sprachentwicklung unserem Sohn den Schulanfang schwermacht und ihn frustriert und habe ihn entsprechend untergebracht und nun hat er super aufgeholt und sich selbst rechts überholt und jetzt nagelt dieses starre Schulsystem ihn auf eine Stufe fest, die er längst hinter sich gelassen hat?!

Die Waldorfschule ist nun mehr in unserem Focus als je zuvor. Ich hätte mal besser direkt auf meinen Bauch gehört, das klappt ja auch sonst immer um Längen besser, als mich auf Fachmeinungen einzulassen. Und ausgerechnet bei meinem Sohn, einem der zwei wichtigsten Menschen in meinem Leben, passiert mir dieser blöde Fehler wieder.

Hoffentlich nehmen sie ihn noch dieses Jahr auf in der Waldorfschule. Wenn nicht, weil er nicht mehr in den Klassenverband integriert werden kann oder weil sie ihn noch nicht in der 1. Klasse sehen (dann glaube ich es auch, denn die sagen das nicht, um ihre Pfründe zu sichern) oder warum auch immer, dann geht er eben nächstes Jahr hin. Und wenn es absolut nicht klappen sollte im Sprachförderschulkindergarten, dann nehme ich ihn eben da raus (er ist ja nicht schulpflichtig) und mache selbst das mit ihm weiter, was wir schon seit einigen Wochen machen, weil er es einfordert: Rechnen Schreiben Lesen (in dieser Reihenfolge).

Oder Ofenkäse von A.di mit Zwiebelbaguette naschen. Oder bei Frau ... äh ... Muttis 'Schaufenster' die Monsterchen bekommen, nach denen es mich schon immer verzehrte. Oder gleich Brombeereis mit viel Sahne und süß und sommerlichem Brombeersirup von meiner Mutter machen.

Und morgen mein Kind zum Röntgen bringen, denn der Bruch ist leicht versetzt. Nicht ganz glatt. Schaun wir mal. Die Ärzte wollen es im Blick haben. Hört keine Mutter gerne.

Ich will eine Auszeit. Brombeereis?

Sonntag, 8. August 2010

Das Leben ist schön

Ich habe die Verlosung nicht vergessen. Hier geht's lediglich wieder rund, aber im allerpositivsten Sinn. Wir kommen jetzt (21.45 Uhr, bitte nicht dem Jugendamt melden) erst zum Essen und genießen unser Lotterleben vor der endgültigen Disziplinierung (Schulanfang für unseren Kleinen). Ich fühle mich noch nicht so richtig schulreif, er aber schon.
[Merken: Nicht wahllos Nonsens-Termine im Blog einstellen, die nicht haltbar sind, s. Verlosung.]

Mittwoch, 28. Juli 2010

Wenn es hier schon so aussieht,...














...dann können wir auch Kekse backen. ;)
Nein, uns ist nicht nach Weihnachten. Ich würde 10 Sommermonate im Jahr begrüßen, dann 2 Monate knackig kalt mit Schnee und klarer Luft, Regen ansonsten immer des Nachts, wenn wir schlafen, bitte. Wo ist das so? Gibt es das? Ein Tipp und wir sind hingezogen!
Nein, wie letztes Jahr auch schon waren wir wieder auf dem Jakobsmarkt in Remagen und haben uns diesmal schöne Ausstecher geholt. Die lassen wir natürlich nicht bis Weihnachten liegen, Kekse schmecken immer. Morgen wird ein Abschied 'gefeiert', und da bringt der Kleine die Kekse als Ausstand mit.
Sie hier schafft schnell die Grundlage:


















Die Armada der Zuckergußbepinselten:














Einige Exemplare, vom Sohn höchstselbst fotografiert:












































Nicht meine Wahl, aber der absolute Favorit unseres Sprosses:














Es scheint sich bei Piraten um die Pippi Langstrumpf der Jungs zu handeln.

Samstag, 10. Juli 2010

Yucca zu verschenken

Ich liebe den Sommer...














...aber um 9.00 wird hier das Haus hermetisch abgeriegelt, damit wir es bei 25 Grad Innentemperatur aushalten können.

(Nachtrag um 18.00 Uhr: Die 25-Grad-Marke ist schon heute Mittag gefallen, aber 26,6 Grad sind auch noch angenehm. Draußen haben wir 38,5 Grad - da kann ich mein Gemüse fast schon gegart ernten!)

Trotzdem - im Juni habe ich resigniert durch die Regenvorhänge geschaut und davon geträumt, mich vor Hitze nicht mehr bewegen zu können. Zum Glück ist es jetzt soweit (hihi).

Mag jemand echte Yuccapalmen haben? (Wiki)














Sie blühen nach ein paar Jahren jeden Herbst (die Blüten sehen aus wie eine Traube riesiger weißer Glockenblumen) und haben letzten Winter -25 Grad überstanden.

Die kleinen sind jetzt im 2. Jahr und 25-35 cm hoch.

Es werden zuviele und ich mag sie nicht einfach meucheln, daher verschicke ich sie an willige Adoptiveltern. Wer mir auch etwas Nettes schicken möchte, darf das gerne machen, ist aber nicht Bedingung. Hauptsache, ich muß die kleinen Palmen nicht morden, unsere Nachbarschaft ist nämlich schon bestens versorgt.

Freitag, 25. Juni 2010

Dies und das und ein kleiner Rückblick

Endlich ist der Sommer da. So sah es noch vor 2 Wochen (kaum zu glauben) in unserem Urlaub in Renesse aus:














Dann machten wir uns es eben schön in Holland:






















































Derweil das schönste Wetter daheim, und das Unkraut im Garten wächst mir über den Kopf:




































Unter diesen dezenten gelben Blüten befindet sich unser Rasen. Ich gebe zu, auch vor dem Urlaub gartenmäßig schon einiges schleifen gelassen zu haben...














Aber der Wildwuchs hat auch schöne Seiten (hach, das ist irgendwie mein Lebensspruch):




























Der Holunder hat seinen eigenen Post verdient, der es hoffentlich bis zu den Schnabulierern schafft.