Posts mit dem Label Schule werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Schule werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Samstag, 13. August 2011

Steinzeit IV

Mal wieder ein Lebenszeichen.



















Einschulung erfolgt, Ferien leider vorbei.














Seine neuen Lehrerinnen scheinen ein Glücksgriff zu sein, aber warten wir ab.


In den Ferien haben wir den Kölner Zoo besucht...















...beim Kinderfest mitgefeiert und einen Ballon mit Karte steigen lassen...



















...angefangen, ein Spielhaus für den Kleinen zu bauen, der natürlich mitmacht...















...und natürlich geschwommen. Hier das Teich-Vorher-Bild:















...und das Teich-Nachher-Bild:














An den paar heißen Tagen sind sie manchmal gar nicht aus dem Wasser gekommen, außer zum Eisessen. Die vielen nicht so heißen Tage sind sie auch immer wieder in den Teich gehüpft, aber natürlich nicht so lange. Zur Zeit ist es einfach zu ungemütlich, leider.


Ich bin froh, dass wir den Garten haben machen lassen. Ich hatte diesen Sommer noch nicht mal Lust, in Urlaub zu fahren, weil ich mich zur Zeit hier zuhause am wohlsten fühle.















So siehts aus, wenn man auf der Terrasse liegt und zuschaut, wie die Sonne untergeht:















Nach einigem Tralala habe ich es natürlich doch geschafft, meinen Computer neu aufzusetzen, nur um dann wieder vor dem selben Problem (völliger Stillstand) zu stehen, sobald Daten angefasst werden. Vielleicht der Controller, was auch immer, definitiv kein Softwareproblem. Ich habe den Computer nun eingeschickt, hab' ja noch Garantie. Das Ende der Steinzeit hier ist also abzusehen. Dann habe ich auch wieder mehr Lust zu bloggen, wenn ich nicht immer Computerzeit erfragen muß ;).

(Hat leider nix genützt:)















Die Sonnenuntergangsbilder sind von Donnerstag, heute ist hier alles grau in grau.















Mann und Kind sind hierhin gefahren. Da regnet es zwar immer wieder, aber sie fühlen sich wohl, mit Freunden und anderen Kindern zusammen. Ein 5-Sterne-Campingplatz, hui hui.
All das konnte mich nicht locken, Camping bei Regen ist so gar nicht mein Ding.

Donnerstag, 17. Februar 2011

Schule und anderes

Nicht, dass ich nicht bloggen möchte, und wir essen auch weiterhin Leckeres (Rezept folgt)...














...aber es ist einfach viel zu tun. Auch wenn ich kompetente Hilfe habe...



















...diese steht nicht mir allein zur Verfügung. ;)



















Der Kleine ist ganz wild aufs Helfen, überall muss er mitmachen und nachher ist er stolz auf das Ergebnis. Herrlich! Und inzwischen ist er wirklich schon eine Hilfe, z.B. bei Hausarbeiten. Bei unseren Bauarbeiten verlangsamt er den Ablauf natürlich ein wenig, weil man schon noch aufpassen muss auf ihn. Aber es lohnt sich, das in Kauf zu nehmen, denn erstens ist er dermassen stolz, wenn etwas fertig ist und zweitens lernt er ja dabei auch etwas.

Auch eine Beschäftigung: Die Schule.
Einige haben nachgefragt, wie es denn nun weitergeht mit der Schule - danke für Euer Interesse, es hat gut getan.

Nun, natürlich haben wir es nicht geschafft, unseren Kleinen in einem laufenden 1. Schuljahr unterzubringen. Bis die Bürokratie uns überhaupt wahrgenommen hat, war es so spät (bereits im 2. Schulhalbjahr), dass ich dem Kleinen einen Wechsel selber nicht mehr zumuten wollte.

Ich hatte ihn dann den Rest vom letzten Halbjahr einfach Zuhause behalten, um diese angespannte Situation aufzulösen. Da sein rechter Arm gebrochen war, gab es damit keine Schwierigkeiten. Die Hälfte der Zeit fuhr eh kein Schulbus auf unsere Westerwaldhöhen wegen Eisglätte und Schnee, und die andere Hälfte war es auch noch ganz schön glatt, da war es ein netter Nebeneffekt, den Kleinen sicher hier zu haben. Zumal rutschige Wege mit Gipsarm kombiniert nicht ideal sind.

Wir haben Buchstaben und Zahlen geübt, weil er selber total heiss darauf war, das hat sogar richtig Spass gemacht. Dann kamen Ferien, Weihnachten, Silvester und Urlaub und dann begann das 2. Vorschulhalbjahr.

Das ist bisher halbwegs entspannt, da sie dort mit Buchstaben und Zahlen und Rechnen angefangen haben, und da ist der Kleine voll dabei. Aber so richtig warm werden wir nicht mit dieser Lehrerin, die er dort hat und die auch Konrektorin ist. Jedes Gespräch mit dieser Frau ist eine Einbahnstrasse. Entweder nehmen wir ihr Evangelium an oder -. Es gibt kein Oder. Friss oder stirb ist die Devise. Keins von beiden ist eine Option für mich.

Also nutzen wir das Gute und gehen auf die negativen Seiten momentan nicht weiter ein, denn es ist noch nicht klar, wie es weitergeht und ob wir uns überhaupt damit auseinandersetzen müssen.

Was wir machen:

1. Den Kleinen in einem unabhängigen* Institut testen lassen. Dort wird auch auf Begabungen und Stärken des Kindes eingegangen und die sollten jetzt mal wirklich in den Fokus rücken. Denn inzwischen erhalte ich Rückmeldungen wie: "Ich konnte zum ersten Mal alles verstehen, was er gesagt hat!"
Aber es werden auch Aufmerksamkeit, Sprache und Entwicklung getestet. Das müssen wir selbst bezahlen, macht aber nix. Die Summe hält sich zudem in Grenzen, wir hätten auch mehr gegeben. (Das sind schon Idealisten, diese Leute, die sich um Gesundheit und Entwicklung von Kindern kümmern. Reich werden die nicht. Aber hoffentlich glücklich mit ihrer Arbeit. Wenn man sieht, was ein großer flacher Fernseher kostet im Vergleich zu so einer Untersuchung...)

*(Diese Ärztinnen im Gesundheitsamt kamen mir ziemlich suspekt vor. Eher bürokratisch als wach und einem Kind gegenüber aufgeschlossen. Wirklich beratend war der Termin nicht. Mein persönlicher Eindruck vom Handeln der Ärztin: 'Einmal auf der Sprachschiene, immer auf der Sprachschiene. Alles andere wäre ein Wagnis und damit unbequem. Auf der Sprachschiene fahren wir sicher, denn da sind wir verlässlich eingefahren. Sicher ist gut, Wagnis und Selberdenken ist schlecht. Da komme ich nachher noch selbst in die Verantwortung.')

2. Die reguläre Grundschule hatte schon letztes Jahr gesagt, dass wir den Kleinen gerne vor den Sommerferien vorbeibringen können, damit sie sich noch einmal ein Bild von ihm machen können, und dann könnte ich ihn auch noch dort anmelden (damals wollte ich mich nicht festlegen, aber sie hatten ihn für das Schuljahr 2011/12 schon dort gesehen). Diese Option werde ich natürlich wahrnehmen.

3. Bei der Waldorfschule ist er z.Z. angemeldet, aber ob sie ihn annehmen, erfahren wir erst im April. Und ich bin mir auch noch nicht hundertprozentig sicher, ob er dort hingehört. Hat jemand Erfahrung mit der Waldorfschule oder kennt jemanden, der dort war?

Fazit: Bis Ende April behalten wir uns die Entscheidung vor, welche Schule er nach den Sommerferien besuchen wird, so sehr auch die Vorschule auf eine Entscheidung drängt.
Erst warten wir die Tests ab und hören, ob sein Sprachproblem überhaupt noch vorrangig ist (ich denke nicht). Und ob die Waldorfschule überhaupt einen Platz für ihn hat. Und dann entscheiden wir hoffentlich richtig.

Ich habe nun auch zwei 'Sitzungen' (nur ich sitze als Zuschauerin, ansonsten geht da die Post ab) in seiner Psychomotorikgruppe besucht. So wie er sich dort gibt, so kennen wir ihn auch. Zwar gab es dort Seiten an ihm zu sehen, die ich nicht kannte, aber allesamt positiv. Es war schön zu sehen, welche Fortschritte er dort gemacht hat und wie er sich in einer Gruppe gibt, in der er ohne uns klarkommt. Und wie er dort angenommen wird.

Und nun möchte ich mir das mal einen Tag lang in der Schule anschauen. Ich bin gespannt.

Montag, 17. Januar 2011

Morgen Termin bei der Waldorfschule. Ich bin gespannt. Leider nicht entspannt. Was ist mein Problem? Wieso kann ich das nicht locker sehen und darauf vertrauen, dass wir den richtigen Weg finden und gehen? So wie sonst auch?

Donnerstag, 9. Dezember 2010

wieder besser















So langsam geht's wieder. Tja, so ein Brombeereis, das wirkt.

In der Waldorfschule habe ich auch angerufen, im Sekretariat wurde anscheinend nicht genau hingeschaut, unser Aufnahmeantrag kam einfach mit zu den anderen für das nächste Schuljahr. Nun aber solle alles richtig laufen. Ich glaube, nächste Woche rufe ich besser noch mal an.

Jetzt wieder Weihnachtsvorbereitungen und noch ein Brombeereis.

Mittwoch, 8. Dezember 2010

restliche Nerven (leichte Entspannung)

Ein neuer Gips wurde erstellt und das Röntgen ergab, dass keine OP nötig ist, der leicht versetzte Bruch verheilt optimal. (Jipii!) Das ist die wirklich wichtige Nachricht für heute, yeah! Danke an alle Götter dafür, dass unser Kleiner nur einen (leicht versetzten) Durchbruch hatte und keinen komplizierten Gelenkbruch und auch nicht auf den Kopf gefallen ist oder was sonst so Schlimmeres passieren kann.














Ein neuer Gips wurde erstellt, weil der alte an zwei Stellen gebrochen war, und das trotz nachträglicher Verstärkung am Tag nach dem Bruch. Da war der Gips auch schon gebrochen, quasi über Nacht. Gar nicht so leicht, einen strammen 6+jährigen ruhig zu halten. 'Hampel nicht so 'rum, gleich liegst Du da! -Rumms- 'Na prima, was habe ich gerade gesagt?' 'Mama, das habe ich gar nicht gehört!'
Den alten Gips will er sich als Andenken an die Wand hängen:















Die Waldorfschule hat geschrieben und bedankt sich für die Anmeldung für das Schuljahr 2011/2012.

???

Angemeldet wurde unser Kleiner von uns für das LAUFENDE Schuljahr 2010/2011, siehe vorheriger Post. Haben die unsere sorgfältig formulierte Begründung, warum wir JETZT Hilfe brauchen, überhaupt gelesen? Morgen werde ich dort anrufen.

Erste Hilfe jetzt: Brombeereis und Winzersekt!














Und ich muß sagen, Brombeereis (halb Brombeersaft, halb Sahne, 2-3 Eigelb und Ahornsirup oder ZuckerHonigWasauchimmer) mit Sahne und Amarenakirschen bringt mich wenigstens ins Bett, wenn ich auch z.Z. jede Nacht zwischen 2.00 und 4.00 Uhr aufwache mit dem Gefühl, es sei gleich Highnoon und ich sei um 11.45 aufgewacht.

Dienstag, 7. Dezember 2010

restliche Nerven (Minderbestand)

Ich packe mir jetzt meine verbliebenen Nerven, lege sie ins Bett und lese ihnen ein gutes Buch vor. Von Henning Mankell z.B., mit Kommissar Wallander, da geht es immer allen möglichen Leuten noch viel, viel schlechter als mir. Und das auf spannende Art und Weise.

Wenn's mit den Kindern nicht stimmt, ist alles nix. Unser Junge (6 Jahre 8 Monate) wurde für ein Jahr vom Schulunterricht zurückgestellt und besucht z.Z. einen Sprachförderschulkindergarten. Vor über einem Jahr, als wir diese Entscheidung treffen mußten, schien es die richtige zu sein. Damals war sie es wohl auch. Wir dachten, wenn er dieses zusätzliche Jahr braucht, dann soll er es haben.

Nun funktioniert das aber nicht. Er macht nicht mehr mit, er wird zum Außenseiter, er wird zum Störer, sagt die Lehrerin. Sie sei mit ihren Anforderungen nun schon so weit heruntergegangen, tiefer ginge es nicht, und es werde immer schlimmer. (Falscher Ansatz vielleicht, hm? Wird es anders herum denn besser? Nicht probiert? Warum nicht?)

Kein Wunder, sagt der Leiter des Therapiezentrums, in das unser Junge zur Psychomotorik geht. Der Junge sei unterfordert und schiebe allmählich Frust; er wollte Lesen und Schreiben lernen und landet wieder im Kindergarten.
Psychomotorik findet in der Gruppe statt und da sei unser Junge einer der Beliebtesten, kein Außenseiter. Er nehme ziemlich jedes Angebot zu Zusammenarbeit, Problemlösung und Interaktion gerne an, nicht mitmachen sei einfach keine Option für ihn.

Absolut gegensätzliches Feedback also. Die Schule beschreibt hier ein Verhalten, dass mir so noch nicht wiedergegeben wurde, weder über die Jahre im Kindergarten noch woanders. Ich kenne mein Sohn auch nicht so. Der Leiter des Therapiezentrums liegt dagegen voll in der Spur, ohne das zu wissen. 'Ist es nicht öfter so, dass sich die Kinder in der Schule dann völlig anders verhalten?' fragte mich die Lehrerin. Keine Ahnung, woher soll ich das wissen? Und WENN das denn öfter so ist? Hat es dann nicht trotzdem einen Grund? Welchen auch immer?

Der Leiter ist Psychologe und mehr und arbeitet nach einem ganzheitlichen Ansatz. Er hat unseren Jungen getestet und sieht ihn nicht in der Vorschule. Er macht auch die Psychomotorik mit ihm und kennt ihn nach über einem Jahr gut und kann ihn einschätzen.

Es hieß in der Schule, man probiert es erstmal 6 Wochen in der Vorschulklasse und schaut dann noch einmal. Das habe ich so geglaubt, und nun stellt sich heraus, dass wir gar kein weiteres Mitspracherecht mehr haben, da wir die Zurückstellung unterschrieben haben, von 6 Wochen Probezeit steht da nichts drin. War nur so 'ne freiwillige Schulsache. Die sie so aber nun nicht machen könnten. Denn das sei alles im August verschärft worden vom Gesetzgeber. Und sie wollten auch nicht.

Aber seit der Entscheidung vor über einem Jahr hat unser Junge durch das Therapiezentrum und durch die Klinik am Werscherberg (hier und hier) eine enorme Weiterentwicklung hingelegt, der wir Trantüten (ich und mein Mann, wir hätten es sehen müssen) nicht Rechnung getragen haben. Die Schule sowieso nicht.

Tja, wir hätten das Ganze mal besser überprüfen lassen kurz vor Schulanfang im August. Das ist mir aber gar nicht eingefallen. Ein echtes Versäumnis meinerseits. Ich hätte den blöden Wisch gar nicht unterschreiben sollen. Man hätte ihn ja immer noch in die Vorschulklasse gehen lassen können, wenn es in der 1. Klasse nicht geklappt hätte. Hätte Könnte Sollte.

Ich hatte offen angesprochen, dass ich einen Test in Sachen Schulreife an einem unabhängigen Institut machen möchte, um eine zweite Meinung zu bekommen. Die Antwort der Lehrerin war: 'Ist das die da mit den Hochbegabten?' Na, also bitte. Wir werden zu einer Heilpädagogin gehen. Nix Hochbegabte.
Es geht um die 1. Klasse. Der Junge ist 6 Jahre 8 Monate alt. Es geht um die 1. Klasse, nicht um die 2. oder 3. Klasse. Schon klar, wie wir hier gesehen werden: Die wollen ihr Kind unbedingt zum 'Hochbegabten' machen. (Habe ich weder gesagt noch überhaupt GEDACHT. Es geht um die 1. Klasse für ein Kind von fast 7 Jahren, hallo? Wieso muß ich mir so etwas anhören?) Und schon steckt man in der Schublade 'ehrgeizige Eltern, die ihr Kind zur eigenen Befriedigung antreiben'. Dabei hatte die Schule UNS angerufen und gesagt, so wie es ist, funktioniert es nicht.

Manchmal denke ich, ich sollte einfach sagen: 'Und was gedenken sie zu tun, damit es funktioniert? Wie werden Sie unser Kind motivieren?'
Im Kindergarten habe ich mehr Engagement erfahren.
Ich rufe die Lehrerin ja auch nicht an, wenn unser Sohn nicht ins Bett will, oder?

Ja, und nun?

Wir hatten seine Lehrerin (Konrektorin der Schule) im Elterngespräch nachdrücklich gebeten, ihn doch probeweise für 2 Wochen in die 1. Klasse zu lassen. Mit Offenlassen sämtlicher Hintertürchen hat sie sich dazu bereiterklärt, 'mit Bauchschmerzen und auf Elternwunsch'.

Und was passiert? Am 4. Tag bricht sich unser Junge auf dem Schulhof den Arm, als er paar Schritte rückwärts geht, über eine 10 cm hohe Beeteinfassung stolpert und sich irgendwie falsch aufstützt, natürlich mit dem rechten Arm als Rechtshänder.

(Übrigens hat er sich den Arm auch noch an meinem Geburtstag gebrochen, den wir dann im Krankenhaus verbracht haben bis abends. Als ob es nicht auch so schon reichte. Das darf doch einfach alles nicht wahr sein, oder?)

Jetzt ist er wieder in den Schulkindergarten gestuft worden, da er ja nicht mitschreiben etc. kann, der Versuch also keine Ergebnisse bringen wird.

Nennt mich Hiob, dazu fällt mir jetzt auch nicht mehr viel ein. Jedenfalls nicht zu dieser Schule.

Ich frage mich natürlich: Bin ich zu stur? Aber ich habe ja zwei unabhängige gegensätzliche Meinungen (zusätzlich zu meiner), und wo es nun einmal NICHT klappt, das ist die Schule. Und wen auch immer ich frage in meinem Freundeskreis, immer wieder höre ich Resignation, wenn es um die Lehrermeinung geht. 'NUR DIE [Lehrer] haben IMMER in ALLEM Recht!' sagte eine langjährige Freundin zu mir, deren Tochter auch nicht so glatt durch die Raster läuft. Da höre ich schon eine Menge Frust und Resignation heraus.

Inzwischen bin ich von diesem ganzen Schulsystem schon dermaßen bedient, dass es eigentlich kaum noch in Frage kommt. Vor dieser Sprachschulenrückstellungsgeschichte hatte ich die Waldorfschule im Fokus. Dann dachte ich, dass die verzögerte Sprachentwicklung unserem Sohn den Schulanfang schwermacht und ihn frustriert und habe ihn entsprechend untergebracht und nun hat er super aufgeholt und sich selbst rechts überholt und jetzt nagelt dieses starre Schulsystem ihn auf eine Stufe fest, die er längst hinter sich gelassen hat?!

Die Waldorfschule ist nun mehr in unserem Focus als je zuvor. Ich hätte mal besser direkt auf meinen Bauch gehört, das klappt ja auch sonst immer um Längen besser, als mich auf Fachmeinungen einzulassen. Und ausgerechnet bei meinem Sohn, einem der zwei wichtigsten Menschen in meinem Leben, passiert mir dieser blöde Fehler wieder.

Hoffentlich nehmen sie ihn noch dieses Jahr auf in der Waldorfschule. Wenn nicht, weil er nicht mehr in den Klassenverband integriert werden kann oder weil sie ihn noch nicht in der 1. Klasse sehen (dann glaube ich es auch, denn die sagen das nicht, um ihre Pfründe zu sichern) oder warum auch immer, dann geht er eben nächstes Jahr hin. Und wenn es absolut nicht klappen sollte im Sprachförderschulkindergarten, dann nehme ich ihn eben da raus (er ist ja nicht schulpflichtig) und mache selbst das mit ihm weiter, was wir schon seit einigen Wochen machen, weil er es einfordert: Rechnen Schreiben Lesen (in dieser Reihenfolge).

Oder Ofenkäse von A.di mit Zwiebelbaguette naschen. Oder bei Frau ... äh ... Muttis 'Schaufenster' die Monsterchen bekommen, nach denen es mich schon immer verzehrte. Oder gleich Brombeereis mit viel Sahne und süß und sommerlichem Brombeersirup von meiner Mutter machen.

Und morgen mein Kind zum Röntgen bringen, denn der Bruch ist leicht versetzt. Nicht ganz glatt. Schaun wir mal. Die Ärzte wollen es im Blick haben. Hört keine Mutter gerne.

Ich will eine Auszeit. Brombeereis?